Nachhaltige Strategien für Heilpraktiker - BIO-LABOR Fachinformation 03/2008

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die drei Module, die ich Ihnen heute vorstelle, richten sich primär an die stetig wachsende Patientengruppe der über Fünfzigjährigen. Um diese Patientengruppe von der Richtigkeit einer durchzuführenden naturheilkundlichen Therapie überzeugen zu können, bedarf es in diesen Zeiten einer besonders stichhaltigen Argumentation, die auf einer fundierten und ganzheitlichen Diagnostik basiert. Erfahrungsgemäß bringt die ganzheitliche Labordiagnostik alle Voraussetzungen mit, um eine erfolgreiche Überzeugungsarbeit leisten zu können. Vor allen Dingen, weil sie die Ergebnisse schwarz auf weiß darstellt. Immer dann, wenn Patienten eine kostenpflichtige medizinische Leistung in Anspruch nehmen sollen, ist diese Form der Darstellung besonders wichtig.

Stress-Modul
enthält folgende Parameter: FT3, FT4 und TSH (Schilddrüsenfunktionalität), Cortisol und DHEA-S (Stressabhängige Hormone)
Indikationen: Vegetative und psycho-sensitive-Symptome.
Therapie: z. B. ASTRU spag. Peka, P-sta spag. Peka, Nervoregin H Tabl. Injektionspräparate: Nervoregin comp. H, Neurotropan (z. Z. außer Handel), alternativ: Cholin Injektionslösung (Bad-Apotheke, Bad Rothenfelde)

Prostata-Modul
enthält folgende Parameter: CEA (Allround-Tumormarker), PSA und freies PSA (Prostata-Tumormarker)
Indikationen: Männer ab 50, Beschwerden beim Wasserlassen, latente PSA-Erhöhungen.
Therapie: z. B. Flenin Tropfen, Pflügerplex Cubeba 198 H, PROSCENAT spag. Peka. Injektionspräparate: Flenin, Galium-Heel, Tumoglin Inj.

Wechseljahr-Modul
enthält folgende Parameter: FSH und Oestradiol (Sexualhormone)
Indikationen: Frauen ab 50, klimakterische Beschwerden (depressive Verstimmungen, Hitzewallungen), Gewichtszunahme.
Therapie: z. B. delima, KLIFE spag. Peka. Injektionspräparate: Turnera comp. Inj., Hormeel SN

Der gesetzlich versicherte Patient: Wie viel Labor soll und darf es sein?

Die Frage lässt sich pauschal nicht ganz einfach beantworten. Wenn wir davon ausgehen, dass Patienten HP-Praxen aufsuchen, weil sie eine Alternative zur Schulmedizin wünschen, schließt sich eine schulmedizinische, also rein "laborwerteorientierte" Labordiagnostik von vorn herein aus. Auf der anderen Seite erwarten Patienten eine Auswahl von Untersuchungen, die nachvollziehbar und den Grundsätzen einer Ganzheitlichkeit entsprechen.

Wenn eine solche Analyse bisher nicht durchgeführt worden ist, erschließt sich jedem Patienten, dass ein Grund-Check von Organwerten (Nieren, Herz, Leber, Galle, Pankreas), hämatologischen Werten (Entzündungen, Blutarmut) und Durchblutungswerten (Fettstoffwechsel) sinnvoll ist. Sämtliche Werte sind im Profil 5 (Erweiterte Basisuntersuchung) enthalten.
Die Anamnese erfordert jedoch häufig eine Erweiterung um Hormon-, Schilddrüsen- und andere Spezialwerte oder Tumormarker. Die preisgünstigste Variante für umfangreichere Analysen sind die Profile 2 (Kleiner Immunstatus), 3 (Intensivdiagnostik), 6 (Großer Immunstatus), 7 (Frauenprofil), 8 (Männerprofil) und 10 (Profil 60+).

In vielen Fällen reicht es jedoch aus, das Standardprofil 5 (Erweiterte Basisuntersuchung) um wenige symptomenspezifische Werte zu erweitern: Dafür haben wir die Module entwickelt!
Übrigens: Diese Vorgehensweise bei der Auswahl von Laboruntersuchungen wende ich seit über 27 Jahren in meiner Praxis, die zu über 90 % von Selbstzahlern aufgesucht wird, erfolgreich an.

In der nächsten Fachinformation (Januar 2009) informiere ich Sie genauer über das Rheuma- und Immunschwäche-Modul.

Der Fortbildungsplan 2009 steht! Bitte beachten Sie das neue zweitägige Workshop-Programm und melden Sie sich jetzt schon zu einer Veranstaltung Ihrer Wahl an.
(http://www.biolabor-hemer.de/workshops.php)

Stellvertretend für das gesamte BIO-LABOR-Team möchte ich Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest sowie einen erfolgreichen Start ins neue Jahr wünschen.
Bitte bleiben Sie gesund!


Mit kollegialen Grüßen
Manfred Tuppek
Leiter der med. wiss. Abteilung BIO-LABOR
http://www.heilpraktiker-tuppek.de