Sinnvolle und bezahlbare Labordiagnostik - BIO-LABOR Fachinformation 02/2011

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

Labordiagnostik ist in Deutschland aufgrund der Veränderungen im Gesundheitssystem zu einem stark umkämpften Markt geworden.
Viele große schulmedizinische Laborartorien haben neue Märkte und Strategien zur Vermarktung von Laborwerten für sich entdeckt.
Leider lassen Sie dabei die Anwendbarkeit der teils als bahnbrechend beschriebenen und meist teuren Laboruntersuchungen für den Therapeuten vor Ort unberücksichtigt.
Zudem haben sich viele, den Parametern bescheinigten diagnostischen Möglichkeiten nicht bewahrheitet.
Auch das Erfinden diagnostischer Aussagen von Laborparametern bringt langfristig keinen großen Erfolg!
Nach unseren Erfahrungen läßt es die mittlerweile sehr aufgeklärten Patienten mehr und mehr an der Glaubwürdigkeit des Behandler zweifeln!
(Bitte lesen Sie hierzu auch meine Stellungnahme zu "Seelische Komponenten aus Blutbefunden".)

Für die Auswahl der ganzheitlich orientierten Labordiagnostik müssen zwingend folgende Punkte beachtet werden:
- die therapeutische Konsequenz für die Naturheilkunde
- die Ganzheitlichkeit der ausgewählten Laborparameter in Abhängigkeit von der Anamnese
- die Nachvollzieh- und Bezahlbarkeit durch den Patienten.

Werden diese Punkte außer Acht gelassen, erfüllt die durchgeführte Labordiagnostik nicht ihren diagnostischen Zweck und ist kontraproduktiv für das Gesamtmarketing einer Praxis. Im Bereich der Blutuntersuchungen favorisieren wir daher die Methode Basisuntersuchung + Modul.

Diese Methode beinhaltet die Durchführung unseres Profils Basisuntersuchung und die zielgerichteteErweiterung um eines oder mehrerer unserer Module
Das Profil Basisuntersuchung enthält das große Blutbild (Hämatologischer Status inkl. Differenzialblutbild), Mineralien und Spurenelemente, die wichtigsten Organwerte (Nieren, Herz, Leber, Galle, Pankreas), die Fettstoffwechsel- bzw. Durchblutungswerte sowie die Entzündungsparameter CRP und ASL. 

Folgende Module mit krankheitsspezifischen Werten stehen als sinnvolle und zielgerichtete Erweiterung zur Verfügung:

Kardio-Modul (CK-MB, NT-ProBNP)
Metabolisches-Syndrom-Modul (Homocystein, Lipoprotein (a), "Langzeitzucker" HbA1c)
Nahrungsmittelintoleranz-Modul (DAO, IgE, IgA)
Stress-Modul (FT3, FT4, TSH, Cortisol, DHEA-S)
Prostata-Modul (CEA, PSA, freies PSA)
Wechseljahre-Modul (FSH, Oestradiol)
Rheuma-Modul (Antinucleäre-AK, CCP-AK)
Immunschwäche-Modul (Zink, IgG, IgM)
Entgiftung-Modul (Antioxidative Kapazität, Glutathion Peroxidase)
Anämie-Modul (Ferritin, Vitamin B12, Folsäure)

Die Durchführung der Labordiagnostik nach diesem Prinzip berücksichigt alle oben genannten Punkte und hat sich im Laufe der vergangenen Jahren in vielen unserer angeschlossenen Praxen insbesondere bei gesetzlich versicherten Patienten, die Untersuchungen aus eigener Tasche zahlen müssen, bewährt.

In meiner nächsten Fachinformation stelle ich Ihnen für die Stuhluntersuchungen die MethodeDysbiose/Pilzdiagnostik + X vor. Beide Methoden werden auf unseren diesjährigen Workshops intensiv besprochen. 

Mit kollegialen Grüßen
Manfred Tuppek
Heilpraktiker
Leiter der med. wiss. Abteilung BIO-LABOR
http://www.heilpraktiker-tuppek.de