Schilddrüsenerkrankungen - BIO-LABOR Fachinformation 02/12

Das erste Merkblatt enthält Hinweise zur Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen. Leider wird dieses Organ in der „Kassenmedizin“ labordiagnostisch oft nur stiefmütterlich behandelt. Sehr häufig bringen Patienten Laborbefunde mit, die nur das TSH oder eines der Schilddrüsen-hormone enthalten. Beim TSH kommt erschwerend hinzu, dass die in den Befunden angegebenen Normwerte nicht dem realen Aufkommen an Schilddrüsenunterfunktionen entsprechen. Hier sind Erfahrungswerte gefragt!

Auch Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, z. B. die Hashimoto Thyreoiditis, werden häufig nicht differenzialdiagnostisch abgeklärt. Mit der dargestellten Stufendiagnostik sind Sie in der Lage, eine zielführende und gleichzeitig bezahlbare Schilddrüsendiagnostik durchzuführen. 

Merkblatt Nr. 1: Schilddrüse

Symptome

Hypothyreose: Reduzierung des Grundumsatzes bzw. der Stoffwechselvorgänge,geringere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Gewichtszunahme. Häufig ausgelöst durch Autoimmunthyreopathie, Typ Morbus Hashimoto.

Hyperthyreose: Erhöhung des Grundumsatzes bzw. der Stoffwechselvorgänge, übermäßige Schweißproduktion, beschleunigter Herzschlag, Nervosität, Gewichtsverlust. Mögliche Ursachen: Morbus Basedow, Schilddrüsenautonomie, übermäßige Substitution von Schilddrüsenhormonen, selten: krisenhafte lebensbedrohliche Überfunktion (thyreotoxischen Krise, Thyreotoxikose).

Anamnese

Sonografie (Ultraschall) der Schilddrüse (Größe, Gewebestruktur). Nicht zu empfehlen: Szintigrafie (nuklearmedizinische Diagnostik).

Labordiagnostik

In aller Regel reicht die alleinige Bestimmung des TSH - wie in der Kassenmedizin üblich - nicht aus! Darum ist es sinnvoll, die folgende Stufendiagnostik anzuwenden!

 1. Stufe:

FT3 (freies Trijodthyronin)

FT4 (freiesThyroxin)

TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon)

Sinnvoll im Sinne der Ganzheitlichkeit: BIO-LABOR Basisuntersuchung + Stress-Modul 

2. Stufe:

Bei Verdacht auf Autoimmunthyreopathie: TPO-AK (Thyreoidea-Peroxidase-Auto-AK)

Bei Verdacht auf Morbus Basedow: TRAK (TSH-Rezeptor-AK) und TAK (Thyreoidale AK)

Evtl. zusätzlich: Parathormon, Calcium 

Therapie-Beispiele

Eine biologische Therapie kann durchaus erfolgreich sein. Unser Behandlungsspektrum enthält u. a. folgende Präparate: 

  • ASTRU spag. Peka Tropfen
  • PHÖNIX Jodum spag. und PHÖNIX Spongia spag. Tropfen
  • Presselin Thyri Badiaga und Presselin Thyri Fucus Tropfen (Combustin)
  • Nestmann Komplexe: 70 Spongia, 170 Lycopus H, 71 Strontium, 63 Aurum
  • Thyreo Komplex Pflüger Tropfen

Wie kann ich aus den vielfältigen therapeutischen Möglichkeiten die richtige Wahl treffen? Die Entwicklung eines heilerfolgreichen Therapieregimes kann natürlich nur in Abhängigkeit von Anamnese, Diagnose, Laborwerten und Vorbefunden erfolgen.