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Immunglobuline G und M

Immunglobuline  sind Proteine, die eine wichtige Rolle bei der Abwehr fremder Substanzen wie Krankheitserreger und Allergene spielen. Z. B. sind niedrige Immunglobulin A-Werte Hinweis auf Infektionen des Respirations- und Verdauungstraktes, Antikörpermangel-Syndrom oder Immunsuppression. Immunglobulin E ist ein Marker für Typ 1-Allergien.

Die Immunglobuline G und M sind Antikörper der sekundären und primären Immunantwort. Niedrige Werte sind Hinweis auf Immunsuppression bzw. auf eine Reduzierung der Infektabwehr.Das Immunschwäche-Modul enthält diese beiden Immunglobuline und Zink. Ich kann damit jedoch nicht nur Zinkmangel und Abwehrschwächen z. B. bei rezidivierenden Infekten diagnostizieren. Ein niedriges IgG kann auch Hinweis sein auf nephrotisches Syndrom und Proteinverlust-Zustände.

Die Immunglobuline sagen aber viel mehr aus. Sie gelten auch als Risikomarker für andere Krankheiten, z. B Autoimmun-, Plasmazell- und Tumorerkrankungen. Zu hohe IgA, IgG und IgM erfordern weitere Untersuchungen.
Ein zu hohes IgA findet man bei gestörter Immunabwehr an Schleimhautoberflächen, toxischer Leberschädigung, deutlich erhöhte Werte gar bei Leberzirrhose, chronischer Hepatitis und monoklonaler Gammopathie bzw. beim Plasmozytom. Erhöhte Immunglobuline G und M können Hinweis sein auf chronische Infektionen, Leberzirrhose und Hepatitis, deutlich erhöhte Werte gar auf Tumorerkrankungen, monoklonale Plasmazell- (Multiples Myelom / Plasmozytom) und Autoimmunerkrankungen. Eine differenzialdiagnostische Abklärung und zeitnahe Kontrolluntersuchungen, insbesondere nach Therapieetappen, sind bei erhöhten Werten unumgänglich.  

Immunschwäche- und Nahrungsmittelintoleranz- Modul vereinen alle vier Immunglobuline A, E, G und M sowie DAO (Diaminooxidase) und Zink.
Die Kombination BIO-LABOR Basisuntersuchung + Immunschwäche-Modul + Nahrungsmittelintoleranz-Modul  hat sich neben der differenzialdiagnostischen Abklärung Schleimhautschwäche – echte IgE-vermittelte Allergien – Pseudoallergien (Nahrungsmittelintoleranzen) als kostengünstige „Bestandsaufnahme“ beim Erstpatienten und zur Früherkennung auch von Autoimmunerkrankungen und bösartigen Erkrankungen bewährt.